Sommergespräch: Martin Habersaat besucht Gerhard Lein
Im Rahmen seiner Sommertour besuchte Martin Habersaat, SPD-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis 34 (Reinbek, Glinde, Barsbüttel, Oststeinbek), am 16. Juli seinen Hamburger Kollegen Gerhard Lein, der - gemeinsam mit zwei weiteren Sozialdemokraten - den Wahlkreis Bergedorf in der Hamburger Bürgerschaft vertritt. Gerhard Lein war bis 2009 Leiter der Gesamtschule Lohbrügge, Martin Habersaat bis zu seinem Einzug in den Landtag Gymnasiallehrer in Hamburg; da lag es auf der Hand, in erster Linie bildungspolitische Themen zu besprechen und von der Bildungspolitik ausgehend Ansätze zu einer vertieften Zusammenarbeit zu entwickeln.
Ein für Hamburg und Schleswig-Holstein unbefriedigendes Thema ist das Gastschulabkommen, über das beide Landesregierungen nun seit bald einem Jahr vergebens verhandeln. Martin Habersaat berichtete von seinen Erkenntnissen aus dem Kieler Bildungsausschuss, Gerhard Lein informierte seinen Kollegen über verschiedene kleine und große Anfragen an den Hamburger Senat zum Thema. Die Hamburger SPD-Fraktion hatte bereits im März einen Antrag gestellt, Schülerinnen und Schülern aus Schleswig-Holstein, die eine Hamburger Schule besuchten, dort auch den Verbleib bis zum Abitur zu ermöglichen, fand dafür aber keine Mehrheit. Beide fordern ihre jeweilige Landesregierung auf, schnell eine Lösung zu finden, die vor allem den Schülerinnen und Schülern gerecht wird, die jetzt akut von Abschulung bedroht sind.
Um eine gemeinsame Perspektive in der Bildungspolitik zu entwickeln, wollen die beiden Abgeordneten im Kontakt bleiben. Sie streben außerdem gemeinsame Sitzungen der Bildungsarbeitskreise ihrer Fraktionen an und wollen sich über Parteiinitiativen in der Bildungspolitik austauschen. Habersaat: „Für den 11. September plant die SPD Schleswig-Holstein zum Beispiel einen Bildungsparteitag, auf dem die weiteren Ziele in der Bildungspolitik vom Kita-Bereich bis zu den Hochschulen beschlossen werden sollen.“
Die SPD Schleswig-Holstein hatte zuletzt auf einem Parteitag im März 2004 in Norderstedt ein bildungspolitisches Langzeitprogramm „Lernen für die Zukunft“ beschlossen, das inzwischen in weiten Teilen umgesetzt ist. Die Gemeinschaftsschule als Schule für alle ist mittlerweile die Schulart mit den meisten Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe in Schleswig-Holstein.
(aus www.martinhabersaat.de)
