Volksentscheid Primarschule: Jetzt geht’s um die Wurst
Auch für uns in Bergedorf geht’s jetzt ums Ganze. In 8 Tagen findet der Volksentscheid statt. Viele Bürger haben bereits per Briefwahl abgestimmt. Aber insgesamt ist die Beteiligung noch gering. Viele – z.B. bei uns auf den Wochenmärkten - sagen, dass sie das nicht durchschauen. Die Sache sei kompliziert. Könne man den Politikern trauen mit ihren Zusagen?
Da habe ich als Abgeordneter der Opposition nur eine Antwort. Zwar ist bei dieser schwarz-grünen Regierung Misstrauen angebracht: Aber bei dieser Frage haben sich Regierung und Opposition verständigt: Wir alle wollen, dass unsere Kinder nicht im Altern von 10 Jahren auseinandersortiert werden als geeignet oder ungeeignet für das Gymnasium. Es gibt zu viele Falschentscheidungen in dem Alter. Zwei Jahre später ist besser. Die Zahl der Fachleute nimmt zu, die uns sagen: Zwei Jahre länger gemeinsam lernen bringt viel für die Chancengerechtigkeit aller.
In Hamburg beginnt sich etwas zu bewegen, was man Jahrzehnte lang nicht für möglich gehalten hatte.
Viele ältere Mitbürger sagen, dass sie die Entscheidung gerne der Elterngeneration überließen. Sie hätten keine kleinen Kinder mehr, allenfalls Enkel: Falsch gedacht! Der Volksentscheid geht uns alle an! Wollen wir in Bergedorf denn, dass die Großeltern in Blankenese für uns entscheiden? Da ist die Wahlbeteiligung immer besonders hoch. Der Entscheid Primarschule ist ein Volksentscheid. Da dürfen und da sollten auch alle Wählerinnen und Wähler abstimmen. Gerade hier in unserem Stadtteil.
Wer seine Wahlunterlagen verloren hat: Macht nix! Mit Personalausweis ins Bezirksamt gehen (Abstimmungsdienstelle Wentorfer Straße 15) und neue Unterlagen für die Briefwahl holen. Oder am Wahltag, 18.Juli, zwischen 8 und 18 Uhr mit Personalausweis direkt in eine der Abstimmungsstellen gehen.
